17.07.2018 – SoLaBlog Dienstag

Am Dienstag Morgen wurden wir früh von unseren Hilfsleitern geweckt und konnten unseren mitgebrachten/ mit dem geschmuggelten Geld gekauften Zmorgä geniessen. Danach machten wir uns dann auch schon auf den Weg nach Einsiedeln. Treffpunkt war die Sihlseebadi, wo wir schon von den Leitern erwartet wurden. Sie brachten uns einen feinen Zmittag. Frisch gestärkt verbrachten wir den Nachmittag auf der schönen Wiese, im Wasser und auf dem Beachvolleyballfeld. Viel zu schnell war die Zeit vorbei und es ging zurück nach Brunni. Ausnahmsweise konnten wir den Bus nehmen und mussten nicht laufen.

Zurück auf dem Lagerplatz startete auch schon das Unwetter, weswegen wir einen Teil des Abends im Universalzelt verbringen mussten. Dort konnten wir später auch unseren Znacht geniessen, und zwar Salat mit Bratwurst. Zu Hause schmeckt der Salat leider nicht so gut wie im Pfadilager, sorry liebe Eltern.

Auch unseren Pfadi- und Piotag konnten wir planen. Morgen können wir einen Nachmittag gemeinsam verbringen, von dem wir das Programm selber gestalten durften. Wir freuen uns jetzt schon, euch davon zu berichten.

16.07.2018 – SoLaBlog Montag

Nach dem spannenden WM-Spiel haben wir das erste Nachtessen ohne Wölflis genossen. Da es am nächsten Tag früh los gehen würde, war der erste Abend der zweiten Woche etwas kürzer als sonst. Nachdem wir unseren freien Nachmittag in der zweite Woche geplant hatten und das Lagerfeuer genossen haben, sind wir schon in die Zelte gekrochen.

Am Morgen mussten wir ziemlich früh aufstehen. Nach einem Morgenessen mit Birchermüsli, konnten die Teilnehmer ihre Rucksäcke packen. Anschliessend wurden sie ausführlich gefilzt. «Filzen» nennt man das Durchsuchen des Rucksack nach unerlaubten Dingen. Dazu gehört Geld, Zugabonnements usw. Das eine oder andere Versteck mit Geld wurde zu Leiden der Teilnehmer entdeckt. Schon bald haben sich die drei Gruppen auf den Weg gemacht. Das Wetter spielte perfekt mit, weshalb die Motivation auch hoch blieb. Am Nachmittag haben sie irgendwo auf ihrer Route einen Schlafplatz gesucht. Eine Gruppe hat sogar in einem Hotel in Einsiedeln einen Platz gefunden. Die Leiter haben den Gruppen am Abend einen Besuch abgestattet und nach dem Rechten gesehen. 😉 In der Zwischenzeit haben die Leiter bereits mit dem Lagerabbruch begonnen. Die grossen Bauten, welche nicht mehr benötigt werden, wurden bereits zusammengenommen. Das Holz wurde auf einem grossen Feuer verbrannt.

15.07.2018 – SoLaBlog Sonntag

Zum Abschluss der ersten Lagerwoche gab es einen bunten Abend mit verschiedenen kleinen Spielen. Dazu gehörten Montagsmaler, Pantomime und das Schoggi-Spiel. Doch auch eine neue Herausforderung stand bereit. Bei der Flachwitz-Challenge ging es darum, bei den vorgelesenen Witzen nicht zu lachen. Die Teilnehmer sassen sich jeweils zu zweit gegenüber und hatten Wasser im Mund. Wer lachen musste, spritzte dadurch das Gegenüber nass. An diesem Abend wurde auf jeden Fall viel gelacht. Um den Abend ausklingen zu lassen, versammelten wir uns vor dem Feuer und sangen noch ein paar typische Pfadi-Lieder. Alle haben ihre Energie in ihre Stimme gesteckt, was den Sing-Song zu einem vollen Erfolg machte.

Zum Glück konnten wir auch heute Morgen etwas länger schlafen. Müde vom Abschlussabend, waren alle froh, dass zuerst einmal ein stärkendes Frühstück auf dem Tisch bereit stand. Leider hat es in der Nacht sehr stark gewindet, weshalb einige Bauten gelitten haben. Vor allem die grossen Zelte mussten teilweise nochmals neu aufgestellt werden. Sobald alles wieder einigermassen ordentlich war, konnten sich alle nochmals bei einem Sportblock richtig austoben. Die Wölflis haben in dieses Zeit ihre Rucksäcke gepackt, da es für sie heute schon «Auf Wiedersehen» hiess. Schon bald trudelten die ersten Eltern ein. Die Kinder haben ihren Familien den Lagerplatz gezeigt. Nach einem feinen Mittagessen ging es für die Wölflis  auf nach Hause. Für die Übrigen ging es direkt mit Programm weiter. Zuerst mussten alle Vorbereitungen für den anstehenden Hike getroffen werden, bevor das WM-Finale angepfiffen wurde.

14.07.2018 – SoLaBlog Samstag

Nach dem Nachtessen gab es ein «Capture the flag», ein typisches Pfadispiel bei dem man versucht die Flagge des Gegners zu finden und unbemerkt zu stehlen. Nach einer Stunde intensivem Sport ging es mal etwas früher ins Bett. Doch nicht ohne Grund, denn die erschreckten Tiere von Madagascar weckten uns mitten in der Nacht. Die Fossas, unsere Gegner, haben unser Lager angegriffen. Wir mussten uns verteidigen und ihre gelegten Feuer löschen. Während dem Spiel wurde die Taufe eines Pios durchgeführt. Am Ende konnte sie ihren Pfadinamen «Kaya» erschöpft in Empfang nehmen.

Am nächsten Tag durften wir endlich mal ausschlafen. Vor dem Mittag haben wir noch einige Runden Lotto gespielt. Zum Glück gab es bald Mittagessen. Danach mussten wir unser Land wieder von den Fossas zurückerobern. Mit viel Taktik und Geschick haben wir es geschafft, die Fossas in die Flucht zu schlagen und unser Gebiet zurückzugewinnen. Danach haben wir uns etwas Freizeit verdient. Schon bald stand das Nachtessen auf dem Tisch. Da es der letzte Abend für die Wölflis ist, war das Essen ein bisschen spezieller. Jeder Teilnehmer konnte am Nachmittag blind, die Reihenfolge der Gänge wählen. Dazu konnte das Besteck gewählt werden. Dadurch gab es lustige Kombinationen, wie zum Beispiel, dass der Dessert als erstes mit Stäbli gegessen werden musste. Ein grosses Dankeschön an die Küche für diese spitzen Leistung.

Autor: Lagergruppe Zebras

13.07.2018 – SoLaBlog Freitag

Spät Abends öffnete das Lagergericht seine Türen für unsere tierischen Verbrecher. Das ganze Lager lang konnten alle Teilnehmer Anklagen schreiben, welche gestern Abend ausgewertet wurden. In einem langwierigen Prozess wurden angemessene Strafen erarbeitet. Am Ende des Tages wurden die Strafen an die Schuldigen verteilt. Eine Strafe war beispielsweise das Verkaufen von Eistee an vorbeigehende Wanderer oder die Füsse der Kläger waschen.

Nach dem Morgenessen ging es mit den Workshops weiter. Eine Gruppe hat sogar selber Schoggicreme zubereitet. Die anderen haben wieder verschiedene Dinge zu Pfaditechnik gelernt. Anschliessend wurden die Spez-Prüfungen abgelegt. Die Wölflis haben alle das 1. Hilfe Abzeichen verdient. Die Pfadis und Pios mussten sich einer etwas grösseren Herausforderung stellen und viel Wissen zu Meteorologie abliefern. Nach dem Mittagessen haben wir einen Sportblock gemacht. Wir haben Fussball, Handball, Rugby und Frisbee gespielt. Nach dem Block haben einige einen Pool gebaut, andere haben im Fluss Fische gefangen und andere haben etwas ihre Freizeit genossen. Danach fand noch die letzte Runde der Workshops statt. Anschliessend gab es Burger zum Nachtessen, was allen sehr schmeckte.

Autor: Lagergruppe Pinguine

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